Presse

Bericht aus „Meine Woche“

Stiftung hilft Wohnungslosen. Warmes Zelt zum Schlafen

Mönchengladbach. Damit die Wohnungslosen nachts die außergewöhnliche Kälte überstehen, haben auf Initiative der Schaffrath Stiftung öffentliche Hand, Unternehmen und Ehrenamtler zusammengearbeitet. Von der ersten Idee bis zur Eröffnung des Zelts dauerte es nicht mal 48 Stunden. Oberbürgermeister Felix Heinrichs schaute sich das Zelt an und bedankte sich für die Initiative.

Quelle: Meine Woche vom 12.02.2021
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Bericht aus dem Kundenmagazin – NEW Ausgabe 03/2020

SUPPE WÄRMT LEIB UND SEELE

EIN HERZ FÜR MENSCHEN IN NOT HABEN DIE SUPPENTANTEN AUS MÖNCHENGLADBACH. SAMSTAG FÜR SAMSTAG VERTEILEN SIE MITTAGS SUPPE, BROT, OBST, WÜRSTCHEN UND GETRÄNKE AUF DEM PLATZ DER REPUBLIK. EHRENAMTLICH UND MITHILFE VIELER SPENDEN.

Monika und Ali sind die Ersten in der Schlange der Menschen, die vor einer schmalen Absperrung geduldig warten. Auf die warme Suppe, die Nicole gerade in braune To-go-Becher füllt. Jetzt öffnet Iris die Sperre: „Ihr wisst ja, Abstand halten und Maske tragen!“, ruft sie den Wartenden zu. Hier ist es üblich, dass alle sich duzen. Das ist persönlicher und verringert die Distanz. Kerstin sprüht den Gästen noch etwas Desinfektionsmittel auf die Hände, bevor Petra ihnen die Becher mit Deckel in die Hand drückt. Vor der Pandemie gab es Teller. Die Suppentanten selbst tragen Maske, Handschuhe und ein Haarband. „Es riecht wieder toll“, macht Monika den Damen hinterm Stand ein Kompliment. Nach Asia-Eintopf, hausgemacht mit Lauch, Kleingemüse, Champignons und Rindfleischstückchen. Monika ist 57 Jahre alt und verschuldet. Sie kommt einmal im Monat her, wenn das Geld knapp wird. Am Monatsende kochen die
Suppentanten besonders viel, so um die 60 Liter. Weil es den meisten dann so geht wie Monika und deutlich mehr Gäste kommen als zu Monatsbeginn. Auch Ali hat nicht viel. In der Corona- Krise verlor er seinen Job in der Gastronomie. Oder Kurt, der viel auf der Straße lebt, hat gerade eine Entgiftung hinter sich: „Die Frauen sind immer unheimlich freundlich und helfen, wo immer sie können.“


Menschen wie du und ich

Die sechs Frauen, die heute in der Mittagszeit die Suppe austeilen, tun das gern. „Menschlich gibt einem das unheimlich viel. Wenn ich in die zufriedenen Gesichter unserer Gäste schaue, bin ich glücklich“, sagt die 54-jährige Iris – eine Powerfrau und Gründerin der Suppentanten. Sie kennt die Probleme ihrer Gäste. „Es sind ja Menschen wie du und ich.“ Trennungen, Lebenskrisen, Drogensucht oder Schulden hätten sie aus der Bahn geworfen. Viele, aber nicht alle sind obdachlos. Im Oktober 2014 hatten Iris und zehn Interessierte die Facebook-Gruppe „Suppentanten und -onkel für Obdachlose“ ins Leben gerufen. Nur sechs Wochen später gab es die erste Suppenausgabe, damals noch am Hinterausgang des Hauptbahnhofs. Heute haben die Helferinnen und Helfer ihren festen Standort auf dem Platz der Republik.

Mehr als 300 Unterstützer

Fünf Jahre nach dem Start gründete der feste Kern der Facebook-Gruppe im Jahr 2019 den gemeinnützigen Verein die „Suppentanten e. V.“. Den Vorsitz teilen sich derzeit Iris, Kerstin und Mona. Kerstin kümmert sich um die Korrespondenz und Mona um die Finanzen. „Als Verein können wir Spenden annehmen und Quittungen ausstellen“, erzählt sie. Auch die NEW hat die Suppentanten in diesem Jahr mit einer Spende aus ihrem Vereinsfördertopf unterstützt. Mehr als 300 Unterstützer und Spender hat der Verein, von denen etwa 80 aktiv mithelfen. Die einen sammeln unter der Woche mit dem vereinseigenen Transporter Lebensmittel bei einem Discounter, einem Supermarkt, bei Privatbäckereien, einer Metzgerei, einer Kaffeerösterei und bei der Tafel Mönchengladbach ein. Was nicht gleich verbraucht wird, lagert der Verein in einer kleinen Halle in Wickrath ein.

Gulasch mit Rotkohl

Die anderen zaubern freitags aus den Lebensmittelspenden leckere Linsen-, Erbsen- oder Kohleintöpfe, auch schon mal Möhrengemüse, Spaghetti Bolognese und je nachdem Kartoffel- oder Nudelsalat. Viele backen auch Kuchen für die Gäste. Vor Weihnachten stehen deftiges Gulasch und Rotkohl auf dem Speisezettel und zum Nikolaus haben die Ehrenamtlichen, wie jedes Jahr, an die 200 Beutel mit Süßigkeiten und Hygieneartikeln gefüllt und verschenkt. Weil es so viel zu tun gibt, arbeiten die Suppentanten längst mit einem professionell geführten Dienstplan. Jede Mithelferin und jeder Mithelfer ist danach einmal im Monat an der Reihe. Schließlich haben die meisten von ihnen Familie, auch wenn die das Projekt gern unterstützen.

Mehr Informationen über die Suppentanten
gibt’s unter www.suppentanten.de
Spenden können Sie via PayPal auf das
Konto der Suppentanten e. V. bei der
Volksbank Mönchengladbach eG,
IBAN: DE69 3106 0517 2111 4230 19.

Quelle: Kundenmagazin – NEW Ausgabe 03/2020
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Bericht aus der KirchenZeitung, Ausgabe 52/53 | Garnet Manecke vom 23.12.2020

Die Suppentanten Mönchengladbach geben die heiße Suppe immer mit einer Portion Menschenwürde aus…

KirchenZeitung, Ausgabe 52/53
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Bericht aus der Rheinischen Post Vom 11.01.2020

Die Suppentanten haben jetzt einen Transporter

Mönchengladbach Mit einer Spende der Schaffrath Stiftung hat der Verein ein Fahrzeug gekauft. Das Suppenmobil steht samstags an der Heinrich-Sturm-Straße.
Von Angela Wilms-Adrians.
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Bericht aus dem GURU Magazin vom 11.01.2020

Das neue Suppenmobil der Suppentanten !

Dank ihres neuen Fahrzeugs kann der Verein Suppentanten e.V. seine Unterstützung für Obdachlose und Bedürftige ausweiten.

Es begann als Idee einer Mönchengladbacherin mit großem Suppentopf und noch größerem Herz. Heute ist es ein großer gemeinnütziger Verein mit beeindruckender Wirkung: Die Suppentanten e.V. versorgen jeden Samstag rund 200 Obdachlose und Bedürftige mit warmer Suppe, Getränken und dem Nötigsten zum Leben auf der Straße.
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Bericht aus der Rheinischen Post vom 22.01.2019

Wie Obdachlosen im Winter geholfen werden kann

Mönchengladbach In Notschlafstellen und Tagescafés finden Obdachlose auch im Winter Schutz vor der Kälte. Doch die Diakonie warnt: Die Zahl der Wohnungslosen steigt. Und nicht alle nehmen die Hilfsangebote an. Von Milena Reimann und Marie Ludwig. Weiterlesen….. Zum Bericht

Bericht aus der Rheinischen Post vom 24.12.2018

Bescherung der Suppentanten für hunderte Obdachlose

Mönchengladbach Die „Suppentanten und -onkel“ kochen jeden Samstag für Obdachlose eine frische Mahlzeit und verteilen sie. Diesmal gab es auch Weihnachtspäckchen dazu – wenn es zu Weihnachten das Nötigste zum Überleben gibt.
Von Susanne Jordans. Weiterlesen….. Zum Bericht

Bericht aus der Rheinischen Post vom 29.10.2016 

Suppe für Gäste ohne Zuhause

Mönchengladbach. Seit zweieinhalb Jahren kocht eine mittlerweile große Gruppe Gladbacher einmal pro Woche Suppe für Obdachlose. Die „Suppentanten“ stehen am Platz der Republik und in Rheydt. Wie aus einer Idee eine gut organisierte Privathilfe wurde.  Von Andreas Gruhn.   Weiterlesen…… Zum Bericht